Über den Wolken…

“Avatar – Aufbruch nach Pandora” habe ich nun auch gesehen. Sogar in 3D. Die Geschichte wie erwartet: dünn…ein Guter und ein Böser…der/die/das Gute gewinnt…wie das so ist… in den meisten Hollywood-Streifen (kleine Anmerkung am Rande: in seinem anderen Blockbuster Titanic “gewinnt” das Gute nicht unbedingt :-) ).
Da es mein erster 3D-Film war kann ich [...]

avatar“Avatar – Aufbruch nach Pandora” habe ich nun auch gesehen. Sogar in 3D. Die Geschichte wie erwartet: dünn…ein Guter und ein Böser…der/die/das Gute gewinnt…wie das so ist… in den meisten Hollywood-Streifen (kleine Anmerkung am Rande: in seinem anderen Blockbuster Titanic “gewinnt” das Gute nicht unbedingt :-) ).
Da es mein erster 3D-Film war kann ich sagen: ich hatte keine Kopfschmerzen, keine Augenschmerzen und fand den Film ob seiner Farben und Formen ziemlich gut. Nicht mehr und nicht weniger.

Rating: ★★★★★★★☆☆☆


upintheairEin weiterer Kinobesuch bescherte mir dann den Film “Up in the air”; oscarnominiert und schon im Vorfeld mit einigen Lorbeeren bespickt. Und was soll ich sagen: ein super Film, absolut sehenswert und grandios witzig auf einem anständigen Niveau. Eben nicht so flach, wie das meiste was man so zu sehen bekommt.
Meine kurze Kritik:

Über den Wolken ist die Freiheit für Ryan Bingham (George Clooney). 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Flughafen-Hotels. Dauernd unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA, wo er die unliebsame Aufgabe übernimmt, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren.
Ryan selbst hat nur ein Ziel: Er will der siebte Mensch werden, der als Frequent Flyer die 10-Millionen-Meilen-Schallmauer durchbricht.
Doch dann lernt er die Geschäftsfrau Alex (Vera Farmiga) kennen, die eine menschliche Seite in ihm weckt, die er längst vergessen glaubte. Sein erfülltes Nomadenleben scheint komplett ausser Kontrolle zu geraten: Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?
Als wär’s ein Blick durchs Schlüsselloch auf Clooneys Lifestyle – sofern man der Boulevard-Presse Glauben schenken darf. Immer unterwegs, ständig umschwärmt von gutaussehenden Karrierefrauen, smart, schlagfertig, und geplagt von permanenten Bindungsängsten. Aber nicht nur alleine aufgrund Clooneys Performance als ‚Flight Addict’ Ryan und gewisser Parallelen zu seinem Lebensstil bietet „Up in the Air” 100 Minuten lustvolle Unterhaltung. Amüsante Anektoten aus der Welt der Fliegerei, rasantes Erzähltempo, sozialkritische Anspielungen und das glaubwürdige Psychogramm eines notorischen Junggesellens und Workaholics machen Jason Reitmans Komödie zu einem erstklassigen Kinovergnügen. Die verbalen Schlagabtausche sind großartig.

Quintessenz: Ausgeklügelte Dramaturgie, präzise beobachtete Details, witzige Dialoge und ausgezeichnete Darsteller machen den hintergründigen, vielschichtigen Film zu einem amüsanten und intelligenten Gesamtpaket. Uneingeschränkt sehenswert!

Rating: ★★★★★★★★★☆

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2 KOMMENTARE

  1. Yoko hat diese würzigen Worte am 17. Februar 2010 hinzugefügt| Permalink

    Ich bin vermutlich einer der wenigen Menschen, der Avatar nicht gesehen hat und nicht sehen will. Zum einen kann ich 3D nicht sehen (Danke Augen^^) und dann interessieren mich solche Fantasyabenteuer auch überhaupt nicht. Der zweite Film hört sich aber nicht schlecht an, vielleicht zieht der mich ja noch ins Kino.

  2. Sascha hat diese würzigen Worte am 18. Februar 2010 hinzugefügt| Permalink

    Ach, man muss ihn auch nicht gesehen haben: es ist nur einerseits ein Meisterwerk. Der andere Film ist allerdings eine Wucht: musst du dir unbedingt ansehen!

Ein Trackback

  1. Gezeiten « zone-g on 25. Februar 2010

    [...] Up in the Air. Eine ausführliche Betrachtung die ich grundsätzlich teile findet man hier, bei einem meiner Begleiter. Ergänzend kann ich sagen, dass ich extrem positiv überrascht [...]

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