Ich liebe dich

Nach “Paris je t’aime” folgte New York, I Love You.
Es scheint, als wäre die große Euphorie ausgebrochen, nun an jede bekannte Stadt eine Liebesbotschaft in Form eines Liebesfilmes zu entsenden. Das Projekt hat der Produzent Emmanuel Benbihy ins Leben gerufen und nennt sich “Cities of Love”. Dieses Jahr wird bereits in Rio und Shanghai gedreht, [...]

NewYork

Nach “Paris je t’aime” folgte New York, I Love You.
Es scheint, als wäre die große Euphorie ausgebrochen, nun an jede bekannte Stadt eine Liebesbotschaft in Form eines Liebesfilmes zu entsenden. Das Projekt hat der Produzent Emmanuel Benbihy ins Leben gerufen und nennt sich “Cities of Love”. Dieses Jahr wird bereits in Rio und Shanghai gedreht, und wer dann noch nicht genug hat von “Love around the World” und zum Fan mutiert ist, kann sich 2011 auf Jerusalem und Mumbai freuen.

Diese Produktion kommt mit ganz schön vielen bekannten Gesichtern und Namen daher: Das Staraufgebot an Schauspielern ist riesig, und sie alle zeigen sehr gute Leistungen. Besonders erwähnenswert sind dabei Orlando Bloom (Troy), Ethan Hawke (Before the Devil Knows You’re Dead), Shia LaBeouf (Transformers) und Natalie Portman (Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith).
Und auch den Regiestuhl teilen sich mit Faith Akin (Im Juli), Yvan Attal (Rush Hour 3) und Allen Hughes (From Hell) und weiteren gleich elf Regisseure.
Die elf/zwölf verschiedenen (Liebes-)geschichten bringen die nötige Dosis an Überraschung mit sich, so dass die Szenen teilweise sehr unerwartet enden; zudem punkten sie mit ihrem witzigen Humor in den Dialogen.
Die Episoden dauern angenehm kurz (wie Kurzgeschichten), werden stets mit dazu passender Musik unterlegt, haben sehr berührende und “herzige” Komponenten, und zu alledem – was will man mehr? – werden eindrückliche Bilder der Großstadt New York gezeigt. Ein weiterer positiver Aspekt des Filmes ist die Tatsache, dass die Liebesgeschichten von Menschen ganz unterschiedlichen Alters handeln.
Die Geschichten sind von der Abfolge der Handlungen nicht klischeehaft, sondern nehmen ihre ganz eigene Wendung und sind deshalb zum Teil etwas komplex. Wer den Sinn hinter den Geschichten verstehen und den Überblick über die Fortsetzungen der unterschiedlichen Stories nicht verlieren möchte, sollte genau zuhören und schauen. New York, I Love You ist also nicht unbedingt ein Film, für welchen man den Kopf zuhause lassen kann.
Doch das Fazit ist eindeutig: Schöööööön!

Rating: ★★★★★★★½☆☆

Ich hatte auch noch einen anderen Film unterschlagen. Karten für die Preview von “A Single Man” hatte ich doch gewonnen…und natürlich dann auch eingelöst. Die entsprechenden Zeilen dazu hat Schorsch geschrieben, der auch mit gekommen war. Sterne vergebe ich auch:

Rating: ★★★★★★★★☆☆

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Ein Trackback

  1. Gezippt « zone g on 29. April 2010

    [...] und New York I Love You. Etwas mehr dazu findet man dazu bei meinem Begleiter Sascha hier und hier. Zum gestrigen Film Crazy Hearts werde ich mir die Kritik ersparen, könnte sonst zu kritisch [...]

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