Beiträge gettagt mit Aufgabe
Endgültig wilde Tiere
31. Okt
Da komme ich auch schon zur nächsten Aufgabe. Beety gab mir diese hier mit auf den Weg:
Ach ja, ein kleiner Auftrag für Rügen kommt mir auch spontan in den Sinn! Fotografiere ein Schild mit der Aufschrift „Otterwechsel“. Die gibt’s da nämlich an einigen Stellen. Ich hoffe, die sind nicht zu schwer zu finden – war bei meinem Urlaub auch nur zufällig auf eins gestoßen, fand es aber sehr witzig.
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Und da muss ich nun das erste mal sagen: Nicht geschafft!
Leider habe ich nicht ein einziges dieser lustigen Schilder gesehen.
Viel scheint es davon aber auch nicht zu geben. Oder die Otter sind ausgestorben; denn von denen habe ich auch nichts gesehen.
Eventuell bekomme ich ja aber einen kleinen Trostpunkt dafür, dass ich andere wilde und gefährliche Tiere in den Kasten gebracht habe???!









- by Joachim Müllerchen [↩]
Endgültig Kreide
30. Okt
Pah, da bin ich ja fast in Ohnmacht gefallen.
Aber mal von Anfang an. An einem schönen, sonnigen Tage vor nicht all zu langer Zeit, wanderten wir ganz entspannt in Richtung Kreidefelsen. Die Stimmung war gut, die Kamera eingepackt.
Schließlich galt es neben dem Sightseeing auch noch die Aufgabe von Julia zu erledigen:
Zur Aufgabe: ein Foto runter (!) von der Viktoria-Aussicht nahe der Stubbenkammer (Königsstuhl für Auswärtige).
Also nicht so einfach in die Gegend fotografieren (wie hier: http://www.panoramio.com/photo/30138 ), sondern direkt nach unten bitte.
Also, am ersten Ziel angekommen, dem so bekannten Königsstuhl, verlor ich die Fassung. Da haben die guten Leute doch glatt einen Zaun drum herum gemacht und ein Kassenhäuschen dahin gesetzt. Vor der Klippe ein beklopptes Museum (über die Entsehung des Felsens) und dann einen Eintritt von 6 Euro pro Person.
So, nun will ich mich mal weit, weit aus dem Fenster wagen…
Nicht, das ich irgendwie kein Geld für gute Dinge ausgeben kann oder will, aber so etwas habe ich noch nie gesehen. Da läuft man mehrere Kilometer um dort hin zu gelangen und da setzen die eine Kasse vor eine Klippe. Gehört die nicht jedem?
Ich bin nun schon ganz gut in Deutschland herum gekommen, so etwas habe ich noch nie gesehen. Gut, für ein Gebäude, einen Parkplatz oder sonstwas, aber für Natur. Also bitte!
Da kann man wohl sagen, das der Kapitalismus auch im allerletzten Winkel der Republik angekommen ist.
Ich habe mich sehr geärgert und mache es irgendwie noch immer…
Aber gut, dann halt direkt weiter zur Viktoria-Aussicht (der kleinere der beiden Felsen) um dort die Aufgabe zu erledigen.
Und was soll ich sagen: Auch geschafft!

Und noch ein paar weitere, die nicht runter(!) sondern „normal“ geschossen wurden:







Endgültig baden gehen
29. Okt
So, weiter geht es. Nun will ich euch mal mit ein paar weiteren Bildern beglücken, die ich geschossen habe. Und ganz nebenbei will ich auch eine weitere Aufgabe lösen. Der (gemeine) Kamil gab mir zwei Aufgaben, von denen eine richtig mies war. Ich sollte nämlich einen Cappuccino in Wien bestellen und ein Bad in der Ostsee nehmen (das ist die miese). Nun gut, Kamil…warte ab, bis du in den Urlaub fährst.
Die Wiener sind ja sehr stolz auf ihre Kaffee-Kultur und ihre dazu gehörigen Kaffeehäuser. Ich kann dem nur zustimmen: Kaffee in Wien ist immer gut!
Und da wollte ich hier nun schreiben, das die Wiener das ja gar nicht erfunden haben (wie sie so gern von sich behaupten), sondern das es ein Pole war und muss mich eines besseren belehren lassen…aber mal von Anfang an:
Die Legende erzählt, daß die Türken so schnell flohen (als sie vor Wien waren), daß sie ihren Kaffee mitzunehmen vergaßen. Die Wiener wußten nichts damit anzufangen, sie hielten ihn für Kameldünger, weil diese Tiere ihnen ebenso unbekannt waren. Nur ein gewisser Kolschitzky hatte mit den Kaffeebohnen schon Bekanntschaft gemacht und wußte, wozu sie gut waren. Er sammelte also den Kaffee ein und eröffnete das erste Kaffehaus in Wien.
Die Wahrheit sieht ein wenig anders aus. Während es wirklich einen Mann namens Kolschitzky gab – er war polnischen Ursprungs und österreichischer Kundschafter in den Türkenkriegen, und auch wenn es ihm im Jahre 1686 erlaubt wurde in der Domgasse in Wien ein Kaffeehaus zu eröffnen, so war er nicht der erste. Das erste Wiener Kaffeehaus wurde im Jahr zuvor von einem Armenier mit Namen Johannes Diodato (Owanes Astouatzatur) eröffnet. Da er in Konstantinopel geboren wurde, wußte er vermutlich über Kaffee und dessen Verwendung Bescheid. Kolschitzkys Erfindung soll jedoch das Filtern des Kaffees, sowie die Beimengung von Milch gewesen sein.
Gut, hierfür bekomme ich nur einen halben Punkt, da hier nur ein Cappuccino zu sehen ist. Aber zur Verteidigung: Es gibt mittlerweile in jedem Kaffeehaus der Stadt auch Cappuccino auf der Karte. Nicht nur Melange (hier bitte wienerisch aussprechen).
Doch bei der zweiten Aufgabe beanspruche ich nun die doppelte Punktzahl, denn ich habe es gewagt in die Nähe von Wasser zu gehen. Und mal ganz mutig, obwohl das Wasser eine Temperatur von 9 (ja, neun!) Grad Celsius hatte und ich mir nicht die Juwelen abfrieren wollte, bin ich reingestiegen. Zwar nur mit den Füßen, aber die sind quasi auch fast abgefroren bis das Bild im Kasten war. Brrrrrr!
So, noch ein paar Bilder:
Hier seht ihr die „sehenden Steine von Hiddensee“, einen „Fotoversuch“ mit dem Handy und nochmal mich von hinten auf dem Weg ins große Wasser…




Endgültig einen Punkt von der Zitrone
28. Okt
Ach, ich mag nicht chronologisch hier alles auflisten und deshalb wird jetzt einfach mit der nächsten Aufgabe vom Zitronenkopf weitergemacht.
So, der Zitronenkopf hatte außerdem geschrieben, das ich einen Extrapunkt bekomme, wenn ich die Webcam-Aufgabe ohne Muggles erledige.
Der Zusammenhang ist leicht zu erklären: ab und an begebe ich mich auf Geocache-Jagd. Und in der „Geocache-Sprache“ sind Muggles einfache „normale“ Menschen, die nicht wissen, was Geocaching ist, aber natürlich sehr neugierig sind, wenn man da irgendwo herum sucht und am Ende auch einen Kasten/Dose findet.
Kaum ist man weg, gehen sie natürlich hin und schauen nach, was nicht immer gut endet, weil sie eventuell etwas stehlen oder kaputt machen oder auch einfach nur entfernen.
Aus diesem Grund sollte man aufpassen, das einfach keine anderen Menschen in sichtbarer Umgebung sind.
So, und am Urlaubsdienstag ging es also auf die Jagd nach einem Schatz.
Sinnigerweise gab es dort in der Nähe auch eine Webcam, die mir Schorsch als alternative Cam herausgesucht hatte, um mich von ihr (mit einem FC-Utensil) ablichten zu lassen..
Und was soll ich sagen: Alles geschafft! Cache gefunden! Webcam aufgespürt! Mit FC-Utensil ablichten lassen! Kein Muggle in Sicht!
Ich erwarte also gerne einen „Extrapunkt“ und Beifall für die hervorragende Umsetzung der Aufgabe(n).
Ja, ich weiß, das die Qualität nicht hervorragend ist, aber ich musste mit dem iPhone einen Screenshot machen. Links:Das bin ich mit Begleitung ohne Muggles in einem weißen Tikot vom FC Köln. Zeuge kann zur Befragung gestellt werden…
Unten:Hier jetzt ein paar Schnappschüsse vom Cache, der mitten in der Heide lag.









Und auch noch die letzte „Aufgabe“ des Herrn Marc Zitronenkopf: Die Ablichtung zum Projekt „Weltherrschaft“.
Das ist am Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt der Insel Rügen.
Besser geht’s einfach nicht…


Endgültig zurück
27. Okt
So, Kinners. Ich bin wieder zurück im schönen Köln und absolut erholt. Nun gilt es hier ja zunächst einmal vielen, vielen Dank an alle Gastautoren los zu werden. Ihr habt euch quasi übertroffen und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Als Dank schreibe ich euch natürlich auch einen (wenn gewünscht)! Doch zunächst gilt es hier ein paar Urlaubseindrücke und Bilder los zu werden. Und ganz nebenbei musste ich ja auch noch die gestellten Aufgaben erledigen. Puh! Die löse ich hier natürlich auch noch auf.
Ich fange also mit der schönen Stadt Wien an, in die es uns ja zuerst einmal trieb. Es ist eine wirklich schöne Stadt, doch nun war ich dieses Jahr bereits zwei mal dort und ich muss sagen: Schnauze voll! Wenn man dort lebt und wohnt, dann ist es sicherlich gar nicht so schlimm, wie es für mich als Tourist ist; aber dieses ewig schöne, nur pompöse an jeder Ecke, das ist ab einem gewissen Zeitpunkt einfach zu viel.
Gut, ich kenne das natürlich hier vom Kölner Dom: man läuft tausende Male daran vorbei ohne auch nur einen Augenblick stehen zu bleiben, weil der Anblick einfach zur Normalität geworden ist. Auf der anderen Seite kommen täglich tausende Leute, nur um sich den Dom anzusehen. So ist es auch in Wien. Wer noch nicht dort war: eine Reise ist es allemal wert. Ich werde die nächsten Jahre erst einmal verzichten.
Was man in Wien allerdings wirklich gut kann ist: Kuchen essen und Kaffee trinken. Das haben wir dann auch eigentlich alle drei Stunden gemacht. Nebenbei habe ich mich natürlich an die Aufgaben gewagt.
Fangen wir mal mit Zitronenkopf an, der mir folgende Aufgabe stellte:
Zu meiner Aufgabe: In Wien gibt es den Gemeindebezirk „Favoriten“. Finde einen Weg, deine Lieblingsblogs (Blogroll ?) zusammen mit einer Art „Gemeindeeingangsschild“ abzufotografieren und präsentiere das Ergebnis hier.
Stundenlanges hin und her (bei kalten Temperaturen) half nichts: „Gemeindeeingangsschilder“ gibt es in Wien nicht. Favoriten ist ein Stadtteil und diese sind nur mit ihrer Nummer (also nicht mit ihrem Namen) versehen an einigen Straßenschildern zu sehen.
Gut, nicht aufgegeben wurde weiter gesucht und natürlich dann auch die Favoritenstraße gefunden. Leider sind die Straßenschilder in Wien auf einer unerreichbaren Höhe angebracht, so kamen auch diese nicht in Frage.
Aber dann kam die Erlösung: ein kleines rotes Haus mitten in Favoriten beherbergt das dortige Standesamt. Und wenn das Standesamt nicht zu den Lieblings-Blogs passt, dann weiß ich es auch nicht…
Also hier die liebsten „Blog-Heiratsanträge“ in Wien-Favoriten:
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Morgen gibt es dann eine weitere Aufgabe, die erledigt wurde…und das Projekt Weltherrschaft habe ich natürlich auch umgesetzt, kommt aber auch erst später, lieber Zitronenkopf…




Darf's noch was Senf sein?